Hardangerbrücke

Die Hardangerbrücke verbindet die Südseite (bei Bu) mit der Nordseite (bei Vallavik) des Hardangerfjord. Auf einem eigenen Fuß- und Radweg kannst du die Brücke gehend oder per Rad überqueren.

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Auf der Südseite befindet sich ein Parkplatz und ein schöner Aussichtspunkt.

Die Hardanger Brücke ist 1380m lang und die längste Hängebrücke Norwegens. In Bu (am südlichen Ende der Brücke) befindet sich ein Parkplatz und Picknick Bereich, eine öffentliche Toilette, die auch für Behinderte zugänglich ist, und ein Aussichtspunkt zur Brücke. In Vallavik (am nördlichen Ende der Brücke) gibt es auch einen Parkplatz und Aussichtspunkt zur Brücke.

Sie können entweder zu Fuss oder mit dem Fahrrad die Brücke überqueren.

Die Aussicht von der Brücke ist ausgezeichnet. Geniessen Sie die atemberaubende Fjordlandschaft oder die Bauweise ansich:

Die Hauptspannweite zwischen den Pylonen ist 1310 m lang, die Türme ragen rund 200 m über den Fjord. Die Brückenhöhe über dem Wasser beträgt 55m.

Der Weg ist auch für Rollstuhlfahrer und Kinderwägen geeignet. Die Steigung vom Parkplatz zur Brücke ist jedoch etwas steil (besonders von Bu runter zur Brücke). Sehr oft hat es eine frische Brise auf der Brücke, welches es angenehm für einen Spaziergang an warmen Sommertagen macht. Im Frühling und Herbst ist es empfohlen warme Kleidung zu tragen. Im Winter kann es eisig und rutschig sein. Fussgänger, Radfahrer, Mopeds und Motorräder bezahlen keine Mautgebühr für die Brücke.

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Saison

FAQ

Die Hardangerbrücke überquert den Hardangerfjord zwischen Bu im Süden und Vallavik im Norden und gehört zur Straße 13 in der Region Hardanger in Westnorwegen. Der nächstgelegene Ort ist Eidfjord: Von dort sind es rund 2,5 Stunden nach Bergen, etwa 4,5 Stunden nach Oslo und knapp eine Stunde nach Voss. Die Brücke liegt an der Hauptverbindung zwischen Norwegens beiden größten Städten — wer von Oslo über die Hardangervidda nach Bergen fährt, überquert sie zwangsläufig. Die Straße 7 über die Hochebene ist mit rund sieben Stunden die schnellste der Hauptrouten zwischen beiden Städten und zugleich die landschaftlich schönste, denn sie verläuft als Nationale Touristenstraße am Vøringsfossen vorbei. Die Brücke ist ganzjährig befahrbar.

Es gibt keine Mautstation und keine Schranke: Kameras erfassen Ihr Kennzeichen während der Fahrt, abgerechnet wird später. Kassiert wird in beiden Richtungen, Hin- und Rückfahrt kosten also zweimal; ein Pkw zahlt je nach Ausstattung mit norwegischem AutoPASS-Chip etwa 115 bis 145 NOK pro Passage. Mit einem deutschen Kennzeichen registrieren Sie Ihr Fahrzeug am besten kostenlos bei Epass24 — dann geht die Rechnung direkt an Sie. Ohne Registrierung kommt eine Halterabfragegebühr hinzu. Bei einem Mietwagen läuft die Maut über den Vermieter, der sie mit einer Bearbeitungsgebühr weitergibt. Die aktuellen Sätze für alle Fahrzeugklassen finden Sie bei Ferde.

Ja, die Brücke ist Teil einer normalen Reichsstraße und ohne Einschränkungen mit dem Wohnmobil befahrbar. Beachten Sie aber: Ab 3.500 kg zulässigem Gesamtgewicht gilt der Tarif für schwere Fahrzeuge, derzeit 428 NOK pro Passage — deutlich mehr als für einen Pkw. Parkplätze gibt es an beiden Brückenenden, beide kostenlos. Bu im Süden bietet Parkplatz, Picknickplatz, einen barrierefreien Aussichtspunkt und eine ganzjährig geöffnete Toilette, rund 500 Meter oberhalb der Fahrbahn; Vallavik im Norden hat Parkplatz und Aussichtspunkt nur 200 Meter von der Brücke entfernt, dort gibt es allerdings keine Toilette. Beide sind Tagesparkplätze und nicht zum Übernachten gedacht — Stellplätze finden Sie auf den Campingplätzen in Eidfjord und Ulvik. Auf der Brücke selbst dürfen Sie nicht halten.

Ja, und zwar kostenlos. Fußgänger, Radfahrer, Mofas und Motorräder zahlen keine Maut. Die Brücke hat einen eigenen, vom Verkehr getrennten Geh- und Radweg — Sie laufen also nicht neben den Autos her. Die Brücke ist 1.380 Meter lang, eine Überquerung zu Fuß dauert etwa eine halbe Stunde. Mit dem Zuweg vom Parkplatz sind es hin und zurück 3,5 Kilometer und anderthalb bis zwei Stunden. Der Weg ist durchgehend asphaltiert und führt an beiden Enden durch beleuchtete Tunnel; er ist auch mit Kinderwagen oder Rollstuhl machbar, die Rampe vom Parkplatz Bu hinunter ist allerdings steil. Ausführlichere Angaben zur Strecke finden Sie im Eintrag Hardanger Bridge on foot or on wheels (auf Englisch).

Die Überfahrt dauert keine zwei Minuten, und aus dem Auto sehen Sie vor allem Geländer und Seile. Wer die Brücke sehen will, muss anhalten. Zehn Minuten am Aussichtspunkt Bu zeigen das gesamte Bauwerk vor Fjord und Bergflanken. Eine weitere halbe Stunde bringt Sie hinaus auf den Geh- und Radweg, wo die Dimensionen greifbar werden: 55 Meter offenes Wasser unter Ihnen, die Pylone knapp 150 Meter über der Fahrbahn. Auch die Auffahrt gehört dazu — Sie kommen aus einem Tunnel, durch einen in den Fels gesprengten Kreisverkehr, und stehen im nächsten Moment über dem Fjord.

Sie ist die längste Hängebrücke Norwegens. Weltweit liegt sie inzwischen etwa auf Platz zwanzig: Die Hauptspannweite zwischen den Pylonen beträgt 1.310 Meter, die Gesamtlänge 1.380 Meter. Bei der Eröffnung 2013 gehörte sie noch zu den zehn längsten, bevor mehrere chinesische Hängebrücken sie überholten. Die längste der Welt ist die 1915-Çanakkale-Brücke in der Türkei mit 2.023 Metern. Die Pylone ragen rund 200 Meter über den Fjord, die Durchfahrtshöhe für Schiffe beträgt 55 Meter, und jedes der beiden Tragseile besteht aus 10.032 Stahldrähten — zusammen 36.000 Kilometer Draht.

Die Hardangerbrücke wurde am 17. August 2013 eröffnet. Davor bedeutete die Querung an dieser Stelle Warten auf die Autofähre Bruravik–Brimnes, die beide Fjordseiten jahrzehntelang verband — mit der Brücke fiel eine der letzten Fährverbindungen auf der Hauptroute zwischen Oslo und Bergen weg. Über eine Brücke am Hardangerfjord war zuvor mehr als fünfzig Jahre diskutiert worden, bevor das norwegische Parlament sie 2006 beschloss; die Bauarbeiten begannen 2009, die Gesamtkosten lagen bei rund 2,5 Milliarden Kronen.

Bei starkem Wind ja. Die Brücke hat Windmesser und sperrt automatisch bei Windgeschwindigkeiten von 27–30 Metern pro Sekunde — rund 100 km/h; sie öffnet ebenso automatisch wieder, wenn der Wind nachlässt. Regen und Schnee führen nicht zur Sperrung. Sperrungen treten vor allem im Herbst und Winter auf und dauern meist Stunden, nicht Tage — eine kurze Umfahrung um den Fjord gibt es allerdings nicht. Ist Sturm angekündigt, prüfen Sie vor der Abfahrt die Verkehrsmeldungen unter vegvesen.no. Windig ist es auf der Brücke ohnehin fast immer, auch bei schönem Wetter — für den Spaziergang lohnt sich eine winddichte Jacke.

Ja. Der Skyss-Bus 990 zwischen Voss und Odda hält in Bu, der Bus 991 verkehrt zwischen dem Ortszentrum von Eidfjord und Bu. Book Hardanger bietet ab Eidfjord eine einfache Aussichtspunkt-Tour mit dem Linienbus an, ab 180 NOK hin und zurück, mit wahlweise 1 Stunde 15 Minuten oder 2 Stunden 15 Minuten Aufenthalt — die längere Variante reicht, um die Brücke zu Fuß zu überqueren und zurückzukommen. Verbindungen planen Sie am besten über entur.no, wo der gesamte norwegische Nahverkehr zusammengefasst ist.

Von Bu sind es zehn Minuten nach Eidfjord und von dort eine weitere halbe Stunde durch das Måbødalen hinauf zum Vøringsfossen, der 182 Meter in die Schlucht stürzt und seit 2024 neue Aussichtsplattformen sowie eine Treppenbrücke über den Abgrund hat. Ab Eidfjord erreichen Sie außerdem Kjeåsen, den Berghof 600 Meter über dem Fjord — die Straße hinauf ist etwa vom 1. Mai bis 31. Oktober geöffnet, abhängig von Wetter und Straßenzustand. Nördlich der Brücke liegen Ulvik und der Osafjord; südlich führt die Straße 13 weiter Richtung Odda und zum Ausgangspunkt der Wanderung zur Trolltunga. Bei Fragen zur Brücke oder zur Region helfen die Touristinformationen in Eidfjord turistinfo@visiteidfjord.no und Ulvik visitulvik@ulvik.kommune.no gerne weiter.

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